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Herausforderung 26.03.2010

Neugeborenes in den Armen seiner Mutter

­Sie kennen Ihr Kind am besten und können einschätzen, wann es ihm gut und wann es ihm schlecht geht. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Eltern das Geschrei einfach nicht einordnen können. Was ist dann zu tun?

Zur Beruhigung schreiender Kinder gibt es eine ganze Reihe von konkreten Ratschlägen, die aber auf die individuelle Situation angepasst werden müssen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass basale Gründe wie zum Beispiel Hunger oder volle Windel ausscheiden, das Kind vermutlich eher müde ist, dann sind Körperkontakt, Schaukeln und Wiegen, leises Singen oder der Schnuller, wenn das Kind ihn akzeptiert, oft hilfreich. Vielen Babys fällt es leichter, im Kinderwagen zur Ruhe zu kommen oder im abgedunkelten Zimmer im Beisein der Eltern, vielleicht mit sanftem Streicheln.

Konkrete Tipps
Durch das viele Schreien werden die meisten Eltern kopflos und panisch. Das Wichtigste sind dann Ruhe und eine gewisse Systematik. Oft werden dezente Müdigkeitssignale nicht erkannt. Quengelnde und unzufriedene Kinder lassen sich zwar durch große und neue Reize weiter stimulieren und sind möglicherweise auch erst einmal wieder ruhig, aber wenig später geraten sie in einen Zustand heftiger Überdrehtheit. In anderen, selteneren Fällen kann es natürlich auch genau umgekehrt sein und das Kind empfand einfach Langeweile. Für Eltern, deren Kinder oft schreien, geht es vor allem darum, für die Signale und die Bedürfnisse ihrer Kinder sensibel zu werden. Hilfreich für viele ist das Bild einer “speziellen Gebrauchsanweisung für Ihr Baby”.

Tags: Schreien, Müdigkeit, Weinen, Windeln, Schnuller, Herausforderung

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