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Babys Ernährung 06.08.2010

Mutter und Kind beim Füttern

­Brei-Premiere: Verzieht Ihr Baby das Gesicht, wenn Sie ihm zum ersten Mal zerquetschte Möhren anbieten oder gehört Ihr Kind zu den Naturtalenten im Gourmetbereich?

Bis Ende des fünften Monats (zwanzigste Woche), besser noch bis zum sechsten Monat sollte Ihr Baby nur Milch bekommen – sonst nichts. Neben den ernährungsphysiologischen Aspekten ist das Stillen auch eine schöne Form, wie Sie und Ihr Kind einen gemeinsamen Rhythmus innerhalb des Tages finden.

Ab dem zweiten Halbjahr können Sie dann Schritt für Schritt Milchmahlzeiten durch Brei ersetzen, das Löffeln verdrängt teilweise das Saugen. Und auch wenn Ihr Baby sich erst noch an den neuen Geschmack gewöhnen muss: Am Ende des ersten Lebensjahres wird es ein kleines Mitglied Ihrer Tafelrunde sein und buchstäblich von Ihrem Teller essen können.

Ihr Kind durchlebt im zweiten Halbjahr bei der Ernährung eine stürmische Entwicklung. Mit der Ausweitung des Ernährungsplans wachsen bei Ihrem Baby auch motorische Fähigkeiten und damit auch das Selbstbewusstsein: Denn selber essen können ist eine ungeheure Errungenschaft. Wenn Ihr Kind das lernen darf – auch einmal ganz ungebremst –, kann es eine positive, sinnliche Beziehung zum Essen entwickeln.

Tags: Ernährung, Brei, Beikost, Stillrhythmus, Babys Ernährung

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