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Vorsorge 26.07.2010

Baby beim Stillen

­Als einen der vier Hauptfaktoren zur Minimierung des SID-Risikos haben Studien das Stillen ausgemacht. Experten gehen davon aus, dass die Muttermilch grundsätzlich die Abwehrkräfte des Kindes stärkt und so das Risiko für Infekte der Atemwege senkt.

Muttermilch enthält Antikörper von Seiten der Mutter, die durch die noch großen “Poren” des Babydarmes hindurch in den kindlichen Körper gelangen und damit das Kind schützen können. Anders als Flaschenmilch ist die Muttermilch auch individuell auf das Baby und seine Umgebung abgestimmt, zumal sich darin Abwehrkräfte genau gegen in der Umgebung der Mutter – und also auch des Kindes – vorhandene Keime gebildet haben.

Bei gestillten Kindern soll auch die Aufwachschwelle nicht so hoch sein wie bei flaschengefütterten Babys. Nicht vergessen sollte man den für das Baby essentiell lebensnotwendigen Bindungsprozess, der durch das Stillen sowie den damit verbundenen engen Hautkontakt wesentlich gefördert wird.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten www.schlafumgebung.de und www.geps.de.

Tags: Muttermilch, Bonding, Stillen, Plötzlicher Kindstod, Vorsorge

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