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Auszeiten 07.04.2010

Schwangere Frau umfasst liebevoll ihren Bauch

­Beim Yoga für wer­dende Mütter geht es nicht so sehr um eine äußere Form oder Haltung, sondern vielmehr um eine innere Haltung. Diese zu stärken und weiterzuentwickeln kann von großem Vorteil für die Schwangere und ihr Kind sein.

Unter der Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers können einfache Meditationstechniken erlernt werden, die zu einer größeren inneren Ruhe und Ausgeglichenheit führen. Spezielle Atemübungen (Pranayama) für Schwangere haben nebst dem körperlichen Nutzen auch eine beruhigende Wirkung auf den Geist.

Durch richtiges Atmen wird das Nervensystem entspannt und der Körper mit neuer Energie aufgeladen. Die Yoga-Körperstellungen (Asanas) helfen, den Körper besser wahrzunehmen und auf Veränderungen einzugehen. Sie ha­ben eine vitalisierende Wir­kung und sorgen dafür, dass die Organe gut durchblutet, die Wirbelsäule flexibel und die durch das Ge­wicht des wachsenden Ba­bys stärker beanspru­ch­ten Bänder und Sehnen gekräftigt wer­den. Durch tägliches Üben wird der Körper geschmeidiger und wi­der­standsfähiger.

Eine harmonische At­mung beim Ausführen der Asanas ist von großer Bedeutung, nicht nur weil sie die Bewegungen leichter und fließender werden lässt – eine gute Vorbereitung auf die Geburt –, sondern auch, um zu einer seelischen und körperlichen Balance zu finden. In der Yoga-Philosophie sind das Annehmen und das Loslassen wichtige Bestandteile. Diese in die Schwangerschaft zu integrieren, die neue Situation anzunehmen und zugleich loszulassen, um neuem Leben Raum zu schenken – das ist ein Ziel im Yoga für Schwangere.

Tags: Entspannung, Atemübungen, Sport, Yoga, Atmen, Schwangerschaft, Fitness, Auszeiten

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