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Pränatale Diagnostik 08.04.2010

Ärztin

­Der Triple-Test wird heutzutage nicht mehr häufig angewendet, weil es bereits bessere und frühere Untersuchungsmöglichkeiten gibt.

Beim sogenannten Triple-Test wird das Blut der Schwangeren auf bestimmte Hormone untersucht, um daraus Rückschlüsse auf Chromosomenveränderungen oder auf einen offenen Rücken (Spina bifida) beim Kind zu ziehen.

Aufgrund der besseren Entdeckungsrate und des früheren Untersuchungszeitpunktes ist das Ersttrimesterscreening dem Triple-Test jedoch deutlich überlegen. Zudem ist die Diagnose beim Triple-Test relativ ungenau, denn eine Erhöhung der betreffenden Hormonwerte kann auch auf andere Komplikationen oder auch auf eine Mehrlingsschwangerschaft hinweisen. Einige Praxen bieten den Triple-Test darum nicht mehr als Screening für ein fetales Downsyndrom an.

Von den Krankenkassen wird der Test in der Regel nicht bezahlt. Als Suchtest auf einen offenen Rücken beim Kind ist die Messung des Alphafetoproteins jedoch nach wie vor wichtig und empfehlenswert. So ist sie zum Beispiel Teil der Fruchtwasserpunktion. Ihr Arzt wird Sie hierzu beraten.

Tags: Offener Rücken, Hormone Schwanger, Chromosomenstörungen, Krankenkasse, Fruchtwasserpunktion, Mehrlingsschwangerschaft, Triple-Test, Pränatale Diagnostik

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