Schreckmoment: Ich werde Vater
Ganz gleich, auf welche Weise Sie davon erfahren haben, Ihre Gedanken drehen sich in den nächsten Tagen vermutlich hauptsächlich um dieses eine neue, große Thema: Sie erwarten ein Kind.
Und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn Gedanken und Gefühle dabei wild durcheinandergehen sollten – Euphorie und Zukunftsangst, überwältigende Glücksgefühle und Skepsis, Tatendrang und Unsicherheit. Oft reichen die Schlagwörter vom “Ende der Jugend und Freiheit” bis hin zur “Erfüllung einer großen Sehnsucht”.Kann ich ein guter Vater sein? Müssen wir jetzt heiraten? Will ich das? Muss ich meine Hobbys aufgeben? Wird das Geld reichen? Wird mein Kind gesund sein? Wird es mir ähnlich sehen? Was werden die Verwandten sagen? Ab wann werde ich mit meinem Sohn Fußball spielen? Ähh, und was unternimmt man eigentlich mit Mädchen? …
Die unterschiedlichsten Fragen mögen da in Ihnen auftauchen und Sie vielleicht auch manche Nacht wach halten. Jeder Mann hat seine eigene Art, mit seinen Fragen und Gefühlen umzugehen. Nicht jedem liegt es, sofort über alles zu sprechen. Sie und Ihre Partnerin werden schon herausfinden, wie Sie große Dinge in Ihrer Partnerschaft miteinander teilen möchten. Wichtig ist zunächst, dass Sie sich selbst erlauben, auch gegensätzliche, auch negative Empfindungen zu haben. Und so auch Ihren ganz eigenen Weg zum Vatersein zu gehen.
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