Ernährung ab dem zehnten Monat
Naschen, ausprobieren, testen: Der Speiseplan Ihres Kindes gleicht einer Entdeckungsreise. Klar, dass es da neugierig auf Ihren Teller schielt. Sie können ihm ruhig einige Dinge zum Probieren anbieten.
Wenn die Zähnchen kommen, sollte Ihr Kind etwas zu beißen haben. Ist es mit dem Zahnen sehr früh dran, sollten Sie ihm mit einem Beißring helfen. Doch nach dem zehnten Monat darf es Brotkanten und Apfelstückchen knabbern. Auch die Breie dürfen jetzt stückiger werden. Vormittags gibt es neben der Morgenmilch ein Frühstücksbrot und zum zweiten Frühstück etwas Obst oder vielleicht auch einmal einen Joghurt.Und auch nachmittags tut sich etwas: Der Nachmittagsbrei wird nach und nach durch eine Zwischenmahlzeit ersetzt: Obststückchen und ein paar Butterkekse oder ein Stückchen Brot.
Apfelstückchen darf Ihr Baby noch nicht essen, solange es nicht wirklich oben und unten Zähne hat und richtig kauen kann. Vorher kann Ihr Baby die harten Stücke nicht am Gaumen zerdrücken, und es besteht die Gefahr, dass es sich verschluckt und etwas davon einatmet! Beim Knabbern am Apfel schabt es sich dagegen nur ab, was es auch schlucken kann.
Am Ende des ersten Lebensjahres darf Ihr Kind morgens, mittags und abends bei Ihnen mitessen – wenn Sie milde, leicht verdauliche Gerichte zubereiten.
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