Sie benötigen für diese Anzeige den aktuellen Flash Player. Laden Sie jetzt den aktuellen Flash Player herunter.
Mein Körper 26.07.2010

Schwangere Frau umfasst liebevoll ihren Bauch

­Medizinisch unbedenklich, aber ästhetisch geächtet: Dehnungsstreifen. Wenn der Bauch wächst fürchtet sich wohl jede Schwangere davor, aber es gibt Methoden, die die roten Risse vermeiden oder zumindest eindämmen können.

Der Bauchumfang vergrößert sich in der Schwangerschaft reichlich, was auch heißt, dass das Gewebe mehr und mehr gedehnt wird. Bei manchen Frauen entstehen dadurch Dehnungsstreifen, nämlich Risse im Unterhautgewebe, die zunächst rötlich-bläulich schimmern und vor allem am Bauch aber auch an Brust, Hüfte, Po oder Oberschenkeln auftreten.

Vorwiegend betroffen sind Frauen mit einem schwachen Bindegewebe, die ein großes Kind oder Mehrlinge erwarten. Nach der Geburt bilden sich die Schwangerschaftsstreifen zwar zurück, aber es bleiben blasse Linien oder Streifen. Aber auch diese sind nach einiger Zeit kaum noch sichtbar.

Maßnahmen

Ernährung

Eiweißreiche Kost, die viel Vitamin C (frisches Obst und Gemüse) und Provitamin A (Käse, Eier, Möhren, Brokkoli) enthält, fördert die Dehnfähigkeit Ihres Gewebes.

Hausmittel

Sorgen Sie für eine gute Durchblutung des Gewebes, damit wird auch die Elastizität des Unterhautgewebes gefördert (nicht die Haut, sondern das Unterhautgewebe reißt):

  • Massieren Sie Ihren Bauch, den Po und die Oberschenkel regelmäßig mit durchblutungsförderndem Massageöl (in der Apotheke erhältlich).
  • Zupf- und Knetmassagen: Rollen Sie die obere Hautschicht zwischen Daumen und Finger hin und her und kneten Sie sie etwas.
  • Trockenbürstenmassagen: Wandern Sie mit einer weichen Bürste oder einem Massagehandschuh in kleinen Kreisen über Ihren Bauch. Aber Vorsicht: große kreisende Bewegungen über den Oberbauch können wehenanregend wirken!

Vorbeugung

Durch Gymnastik, Schwimmen und Wechselduschen (warm/kalt) können Sie Ihre Durchblutung fördern. Außerdem sollten Sie frühzeitig mit Bauch- und Brustmassagen beginnen.

Vor allem wenn der Bauch juckt, sollten Sie mit Massagen für eine gute Durchblutung des Unterhautgewebes sorgen, denn hier gilt die alte Weisheit: “Erst juckt’s, dann reißt’s!” Anschließend die Haut gut eincremen. Nach der Geburt tragen dann tägliche Wochenbett-Bauchmassagen und regelmäßige Rückbildungsübungen (besonders zwischen der dritten Woche und dem dritten Monat) dazu bei, dass sich die Streifen wieder zurückbilden.

Tags: Wehen, Ernährung, Gymnastik, Rückbildung, Massage, Mehrlinge, Schwimmen, Eiweiß, Wochenbett, Brustmassage, Vitamin C, Schwangerschaftsstreifen, Mein Körper

Ihre Bewertung:
1
2
3
4
5
0

Mehr zum Thema

Geschwister horcht am Bauch der schwangeren Mutter
Mein Körper

Wassereinlagerung in der Schwangerschaft

Der Körper lagert in der Schwangerschaft natürlicherweise Wasser ein, wodurch das Gewebe nachgiebiger wird. Ödeme, also starke Wassereinlagerungen im Gewebe, treten meist an den Beinen auf und sorgen für geschwollene Knöchel.

hierweiterlesen