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Mein Körper | Komplikationen 25.11.2010

Schwangere Frau bei Ultraschalluntersuchung

­Wenn Sie schon vor der Schwangerschaft einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie) hatten, müssen Sie sich in der Schwangerschaft häufiger als andere Schwangere kontrollieren lassen.

Gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck, weil die Plazenta (Mutterkuchen) möglicherweise nicht ausreichend mit Blut versorgt werden kann. Nehmen Sie bisher Medikamente gegen den Bluthochdruck ein, so werden diese bezüglich der Sicherheit für das Kind überprüft und eventuell durch andere Medikamente ersetzt. Bettruhe ist bei hohen Blutdruckwerten empfehlenswert.

Bei einem extrem starken Anstieg des Blutdrucks werden Sie zur Beobachtung und Therapie ins Krankenhaus eingewiesen. Eine Präeklampsie (“Schwangerschaftsvergiftung”) muss ausgeschlossen werden. Sie selbst sollten sorgfältig auf Ihr Gewicht achten, damit Wassereinlagerungen früh erkannt werden. Andere typische Symptome der Präeklampsie sind Kopfschmerzen, Augenflimmern, Oberbauchschmerzen sowie ein generelles Unwohlsein.

Während der Schwangerschaft wird deshalb bei jedem Frauenarztbesuch der Blutdruck gemessen, der Urin auf Eiweiß untersucht und es wird überprüft, ob Ihre Hände oder Knöchel geschwollen sind. Vermutet der behandelnde Frauenarzt, dass Ihr Kind gefährdet ist, kann die Geburt eingeleitet oder ein Kaiserschnitt vorgenommen werden.

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