Fette und Öle in der Schwangerschaft
Nun haben Sie tatsächlich einen Text über Fette und Öle angeklickt. Wahnsinn, wie eine Schwangerschaft einen doch verändern kann. Aber es ist gut! Je mehr Sie sich informieren, desto differenzierter können Sie mit der neuen Situation umgehen.
Obwohl Fett lebenswichtig ist, können Sie hier sparsam sein. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat kann der Fettanteil der Nahrung bis auf maximal 35 Prozent der Energiezufuhr angehoben werden.Mit täglich ein bis zwei Esslöffeln (10 bis 15 Gramm) hochwertigem Pflanzenöl, z. B. Raps-, Soja-, Walnuss- oder Olivenöl, plus 10 bis höchstens 30 Gramm Butter oder Margarine sollten Sie auskommen. Die Qualität der Fettquellen ist unterschiedlich.
Generell werden pflanzliche Öle empfohlen, da sie im Gegensatz zu tierischen Fetten viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Linolsäure und vor allem Alpha-Linolensäure sowie viel Vitamin E enthalten.
Verwenden Sie möglichst Rapsöl oder auch Soja-, Walnuss- oder Olivenöl. Zusätzlich sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr an langkettigen n-3-Fettsäuren (DHA und EPA) aus fettem Seefisch wie z. B. Makrele, Lachs oder Hering achten.
Schwangeren wird empfohlen, täglich mindestens 200 Milligramm DHA (Docosahexaensäure) aufzunehmen, damit die Muttermilch später ausreichende Mengen dieser Fettsäure enthält. Sie ist besonders wichtig für das Wachstum des Babys und für seine kognitive, visuelle und motorische Entwicklung.
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