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Babys Schlaf 29.02.2012

Schlafendes Baby mit Teddybären

­Abendrituale erleichtern die Reise ins Land der Träume. Rituale sind immer wiederkehrende Handlungsweisen, die Ihrem Kind Orientierung vermitteln.

Zum Schlafritual gehört ein klar bestimmter Ort. Nicht gut ist es zum Beispiel, wenn Ihr Kind überall schlafen darf, auf dem Sofa, auf der Kuscheldecke etc. Klären Sie die Schlafsituation in Ihrer Familie. Ein fester Schlafplatz signalisiert dem Kind: “Aha, jetzt geht es ins Bett, jetzt soll ich schlafen.” Ihr Kind kann so einen funktionierenden Rhythmus entwickeln, der ihm Sicherheit vermittelt.

Vergleichen Sie das nur einmal mit dem Essen. Zum Essen gehören ein Lätzchen, ein Tellerchen, ein Löffel. So merken sich Kinder schnell: “Aha, hier gibt es jetzt gleich etwas zu essen.” Auch beim Schlafen helfen solche Rituale.

Zum Ritual gehören meist noch mehr Details. Beispielsweise können Sie Ihrem Kind immer zum Schlafen den Schlafsack anziehen und den Raum abdunkeln, auch mittags. Denn nur wenn die Signale immer gleich sind und auch in der gleichen Reihenfolge ablaufen, kann das Kind sie richtig verstehen. Nach dem Schlafsackanziehen können Sie dann entscheiden, wie es weitergeht, vielleicht mit einem Lied, einer Geschichte oder einem Kuss. Achten Sie aber darauf, dass das Ritual nicht länger als zwanzig Minuten dauert. Dann können Sie das Zimmer verlassen.

Möchte Ihr Kind seinen Mittagsschlaf nur im Kinderwagen machen und nicht im Bett? Vielleicht genießt Ihr Kind die engen Begrenzungen des Wagens und das Bett ist einfach zu groß. Das lässt sich doch ändern!

Tags: Schlafen, Mittagsschlaf, Rituale, Babys Schlaf

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