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21.03.2011

Mutter mit ihrem Baby im Tragetuch

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Vom warmen, dämmrigen Bauch in die kalte, helle Welt - das ist eine riesige Umstellung für Ihr Baby. Manchen Säuglingen setzt es so zu, dass sie wochenlang gar nicht aufhören zu schreien. Ein Grund dafür kann die plötzliche Bewegungsfreiheit sein - war das Baby vorher langsame Schwebe-Bewegungen auf engstem Raum gewöhnt, muss es jetzt mit Luft, Freiraum und Zuckungen zurecht kommen. Hier setzt das so genannte Pucken, auch als Pucking oder Baby Puk bekannt, an: Eine Wickeltechnik, die Ihnen und Ihrem Kind wieder mehr Ruhe verschaffen.

Wie funktioniert`s? Nehmen Sie ein kleines Leintuch oder eine Decke und schlagen Sie Ihr Baby so eng ein, dass Arme und Beine des Babys praktisch keinen Bewegungsspielraum mehr haben. Ziel ist es, eine Art “Bauchsituation” zu schaffen, damit sich Ihr Baby wieder geborgen fühlt. Achten Sie darauf, dass es wirklich so eng eingewickelt ist, dass es Ihnen selbst ungemütlich erscheint. Jede Hebamme kann es Ihnen zuhause oder im Krankenhaus zeigen. Und für “Wickelmuffel” gibt es auch so genannte fertige Pucksäcke zu kaufen.

Babilu Spezial-Tipp: Auch die plötzliche Stille kann Ihr Baby verwirren. Singen SIe ihm Lieder vor, die Sie auch in der Schwangerschaft gehört oder gesungen haben, manchen Kindern hilft auch das monotone Geräusch eines Föns oder einer Dunstabzugshaube, das Rauschen eines Staubsaugers oder Motorengeräusche im Auto, um ruhiger zu werden, weil es sie an das regelmäßige Rauschen des mütterlichen Bluts im Bazch erinnert. Für ganz Experimentierfreudige gibt es - ganz ehrlich - auch Plazenta-Geräusche im Internet herunterzuladen. Probieren Sie einfach aus, was Ihrem Baby am besten gefällt.

Tags: Wohlbefinden, Wickeltechnik

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