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Ernährung in der Schwangerschaft 04.10.2010

Homöopathische Medizin

­Ein kleines Vitamin und eine so große Wirkung: Folat ist ein Muss für jede Schwangere, auch wenn es wahrscheinlich in Ihrem bisherigen Leben keine große Rolle spielte.

Das B-Vitamin Folat (Folsäure) ist für die elementarsten Lebensvorgänge, vor allem für die Zellteilung, von grundlegender Bedeutung. Ohne Folat gäbe es kein Zellwachstum. Bei zu geringer Folatzufuhr besteht die Gefahr von embryonalen Fehlbildungen, vor allem von Rückenmarksdefekten wie Spina bifida (offener Rücken) und Schäden des Zentralnervensystems.

Da Folat in Lebensmitteln nur in geringen Mengen vorkommt und bei der Zubereitung leicht zerstört wird, ist es wichtig, dass ausreichend Folat aus der Nahrung und zusätzlich in Tablettenform aufgenommen wird. Folsäurereich sind vor allem Gemüse, insbesondere grüne Blattgemüse wie Spinat und Salat, verschiedene Kohlsorten wie Brokkoli und Grünkohl, aber auch Tomaten, Spargel, Zitrusfrüchte und Vollkorngetreide. Leber und Eier sind ebenfalls gute Folsäurequellen. Im ersten Drittel der Schwangerschaft, am besten sogar schon vorher, ist die Einnahme von Folsäurepräparaten empfehlenswert.

Frauen, die sich ein Kind wünschen, sollten täglich 400 Mikrogramm Folat über die Nahrung und zusätzlich 400 Mikrogramm über Tabletten zu sich nehmen. Tritt die Schwangerschaft ein, so sollte es bei dieser Menge bis zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonats bleiben. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat bis zum Ende der Stillzeit reichen 400 Mikrogramm Folat aus.

Wichtig
Eine ausreichende Folatzufuhr ist besonders zu Beginn der Schwangerschaft und in der Frühschwangerschaft sehr wichtig.

Tags: Ernährung, Schwangerschaft, Ernährung in der Schwangerschaft

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