Sie benötigen für diese Anzeige den aktuellen Flash Player. Laden Sie jetzt den aktuellen Flash Player herunter.
Babypflege | Alltag 13.01.2012

Baby in der Badewanne

­Plitsch, Platsch, nass: Baden gehört zum Alltag Ihres Kindes dazu und ist doch etwas ganz Besonderes. Gehört Ihr Kind zu den Wasserratten oder zu den Wassermuffeln?

Das erste Bad für Ihr Baby kann für alle Beteiligten anstrengend werden, weil sich Ihr Kind erst an dieses neue Element gewöhnen muss. Darum sollten Sie sich hierfür besonders viel Zeit und Ruhe nehmen.

Manche Kinder mögen das fremde Nass zu Anfang überhaupt nicht, für andere ist es eine wahre Wonne. Das kann sich bei allen Kindern schnell ändern, viele müssen sich erst daran gewöhnen, um schließlich zu echten Wasserratten zu werden.

Sie sollten Ihr Kind einmal pro Woche baden. Wenn es allerdings mit großer Entspannung auf das Bad reagiert, dürfen Sie ihm dieses Vergnügen mit gutem Gewissen auch zweimal in der Woche gönnen. Ist ihr Baby kein Wasserfreund, so versuchen Sie es mit Ihrer Stimme zu beruhigen, und erklären Sie ihm alles, was Sie tun. Wichtig ist, dass das Kind das Gesicht der Mutter oder des Vaters zu jeder Zeit sehen kann. Das gibt ihm Sicherheit.

Das Baby sollte im Bad von oben nach unten gewaschen werden, das heißt beim Kopf anfangend und bei den Füßen endend. Zunächst können Sie das Gesicht waschen, dann die Haare (nach hinten waschen!), danach die Ärmchen, schließlich den Bauch, von dort die Beine und die Füße reinigen, zum Schluss werden noch der Rücken und der Po gewaschen.

Fügen Sie dem Badewasser möglichst keine Zusätze bei, lediglich ein paar Tropfen Muttermilch können helfen, die Haut Ihres Babys zu schonen und ihr genügend Rückfettung zu geben. Wenn keine Muttermilch zur Verfügung steht, können Sie einen ölhaltigen Badezusatz verwenden, anschließend sollten Sie aber auf das Eincremen verzichten.

Achten Sie nicht nur auf die richtige Wassertemperatur (ca. 37 °C), sondern auch auf eine entsprechend warme Raumtemperatur (ca. 25 °C), damit Ihr Kind nach dem Baden nicht friert. Besonders wohlig reagieren Kinder auch auf ein angewärmtes Handtuch, in das sie sich nach dem Baden einkuscheln können. Trocknen Sie Ihr Baby von oben nach unten ab, das Gesicht, die Haare, den Hals, die Arme, den Oberkörper, die Beine, die Füße und den Rücken. Achten Sie besonders darauf, die Stellen, an denen Haut auf Haut liegt, gut abzutrocknen. Feuchtigkeit kann hier zu wunden Stellen führen.

Für Neugeborene empfiehlt sich eine Babybadewanne, ganz am Anfang eignet sich aber auch das Waschbecken für das Bad. Babyeimer hingegen dienen einzig und allein dem Wohlbefinden und Vergnügen des Kindes. Es fühlt sich geborgen durch die Embryohaltung, allerdings kann es hier nur eingetaucht werden, zum Waschen bleibt kein Platz. Die große Badewanne sollte für Säuglinge nur genutzt werden, wenn ein Elternteil mitbadet. Das gefällt den Kindern oft sehr gut, denn sie empfinden Sicherheit und Geborgenheit, wenn sie die Haut von Mutter oder Vater so nah erleben.

Gemeinsames Bad
Es kann auch für die Eltern sehr schön sein, mit ihren Babys im warmen Wasser zu planschen. Nach dem Baden können Sie Ihr Kind dann noch mit einer sanften Babymassage verwöhnen. Das wird ihm gefallen.

Tags: Babypflege, Sicherheit, Muttermilch, Babymassage, Baden, Raumtemperatur, Waschen, Wohlbefinden, Geborgenheit, Babypflege, Alltag

Ihre Bewertung:
1
2
3
4
5
5

Mehr zum Thema

Mutter streichelt ihr Baby
Hygiene

Babypflege

Jedes Kind ist jeden Tag anders. An einem genießt Ihr Baby das zärtliche Eincremen, am anderen regt es sich maßlos über das Wickeln oder das Baden auf. Hier verraten wir, wie Sie trotzdem ruhig bleiben.

hierweiterlesen