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Babys Schlaf 24.02.2012

Schlafender Säugling mit Mütze

­Auch wenn sich alle Eltern (einige mehr, einige weniger) fragen, welche Einschlafmethode wohl die beste ist – die eine wahre und richtige Antwort gibt es natürlich nicht. Jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders. Jedes Baby hat eine andere Schwangerschaft und Geburt erlebt, dazu hat jedes Kind sein eigenes Temperament und seinen eigenen Biorhythmus. Aber ein paar grundlegende Dinge zu wissen, kann helfen, mit dem Thema besser umzugehen.

Für die meisten Babys gilt, dass sie sich auf ihren Schlaf vorbereiten müssen. Beim ersten Kind kommt hinzu, dass sich auch die Familie erst einmal an die neue Situation gewöhnen muss und dadurch Unsicherheiten auftreten, die sich auch auf das Kind übertragen. Und es ist normal, dass Kinder im ersten Halbjahr nicht durchschlafen. Alle sind also müde.

Zu wissen, dass das in den ersten Wochen normal ist, kann manchmal schon einiges beruhigen. Hat Ihr Baby aber nach einigen Monaten noch immer Probleme mit dem abendlichen Einschlafen und spüren Sie selbst, dass Sie an Ihre Grenzen geraten, so sollten Sie schauen, was sich möglicherweise ändern lässt. Denken Sie zunächst über die Schlafsituation nach: Ist vielleicht der Mittagsschlaf zu lang oder haben Sie am Tag zu wenig gekuschelt, so dass sich Ihr Baby die fehlende Nähe in der Nacht holen möchte? Bei allem Nachdenken sollten Sie in dieser Situation aber unbedingt auch auf Ihr Bauchgefühl hören und auch dementsprechend handeln. Mit ihrer Intuition liegen Eltern in der Regel richtig. Doch verwechseln Sie nicht Ihre Intuition mit dem herzerweichenden Jammern Ihres Kindes. Für die Gewöhnung an einen regelmäßigen Schlafrhythmus lauten die magischen Begriffe liebevolle Entschlossenheit und logische Konsequenz. Geben Sie Ihrem Kind die Sicherheit, dass es am Abend beruhigt in den Schlaf sinken kann, ohne etwas zu verpassen.

Tags: Sicherheit, Durchschlafen, Tag‑ und Nachtrhythmus, Schlafbedarf, Müdigkeit, Weinen, Babys Schlaf

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