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Gesundheit 09.05.2012

Kleiner Bub bei einer Untersuchung

­Kranke Kinder, große Sorgen. Wenn Kinder krank werden ist das nicht leicht für die Eltern. Nicht, weil die Nächte unruhiger werden, sondern vor allem, weil Babys noch nicht sagen können, was ihnen weh tut. Lassen Sie sich helfen und lernen Sie, die Zeichen Ihres Kindes richtig zu deuten.

Krankheiten sind etwas, womit sich Eltern und ihre Kinder früher oder später auseinandersetzen müssen, sie gehören zu unserem Leben dazu. Geht es Ihrem Kind nicht gut, sollten Sie natürlich einen Arzt aufsuchen.

Zu den sehr frühen Erkrankungen bzw. Verstimmungen gehören das Neugeborenengelbfieber und die Dreimonatskoliken, die den Eltern die ein oder andere schlaflose Nacht bereiten können.

Der Begriff Kinderkrankhei­ten bezeichnet aber eigentlich Krankheiten, die im Kindesalter auftreten und bei denen der Körper eine Immunität entwickeln kann (nicht zwingend muss!), die dann vor einer neuen Infektion schützt.

Zu diesen Krankheiten gehören Scharlach, Windpocken, das Dreitagefieber, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit, Masern, Mumps und Röteln. Die drei Letztgenannten sind durch Impfungen viel seltener geworden, aber wegen ungenügender Impfdisziplin nicht vollständig verschwunden.

Neben den sogenannten Kinderkrankheiten gibt es aber natürlich auch grippale Infekte mit Halsweh, Ohrenschmerzen oder Husten, die zwar lästig, aber auch bald überstanden sind.

Speziellere Erkrankungen sind da zum Beispiel Pseudokrupp, Mundfäule, Harnwegsinfektion oder Leistenbruch und die von Eltern gefürchtete Hirnhautentzündung (Meningitis). Bei Jungen können außerdem eine Vorhautverengung oder ein Hodenhochstand diagnostiziert (und behandelt) werden.

Wir unterscheiden virale und bakterielle Infekte und akute und chronische Krankheiten.

Während akute Krankheiten plötzlich auftreten und nach wenigen Tagen wieder abklingen, kann die Symptomatik bei chronischen Krankheiten über längere Zeit andauern und die Lebensweise beeinflussen, etwa durch langfristige Medikamenteneinnahme, eine Diät (zum Beispiel bei Zoeliakie) oder durch körperliche Einschränkungen (zum Beispiel bei Asthma).

Mit der Aufzählung dieser vielen möglichen Erkrankungen möchten wie Ihnen keine Angst machen. Wir halten es nur für einen großen Vorteil, wenn Sie vorab gut über die einzelnen Krankheitsbilder informiert sind, um die verschiedenen Situationen im Alltag mit Ihrem Kind richtig einschätzen zu können. So können Sie Ihr Kind mithilfe des Kinderarztes in der anstrengenden Zeit seiner Krankheit am besten unterstützen und begleiten.

Wir wünschen gute Besserung!

Tags: Medikamente, Fieber, Asthma, Impfungen, Röteln, Windpocken, Husten, Immunität, Kinderkrankheiten, Masern, Mumps, Ohrenschmerzen, Scharlach, Zoeliakie, Krankheiten, Gesundheit

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