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Kinderkrankheiten 11.02.2011

Kinder spielen Arzt

­Heftige Symptome bei schlechtem Allgemeinzustand – das droht Ihrem Kind bei einer Mumps-Erkrankung. Aber es gibt noch mehr Gründe, warum Sie Ihr Kind vor Mumps am besten schon im Voraus schützen sollten.

Mumps ist eine Viruserkrankung. Sie führt typischerweise zu einer Schwellung der Ohrspeicheldrüsen. Diese liegen vor den Ohren im Bereich des hinteren Unterkieferteils.

Vor al­lem Schulkinder sind be­troffen, doch können auch Kleinkinder daran erkranken. Durch die Schwel­lung der Ohrspeicheldrüse stehen die Ohr­läppchen ab, die Haut darüber ist etwas gerötet. Die Kinder haben Fieber und Schmerzen, die auch in die Ohren ausstrahlen, vor allem beim Kauen oder beim Bewegen des Kopfes.

Häufig liegt auch eine Hirnhautentzündung (Mumps-Meningitis) vor, die zu Kopf­schmerzen und Erbrechen führt. Auch andere Speicheldrüsen (z. B. die Bauchspeicheldrüse) können befallen sein und zusätzlich Bauchweh und Erbrechen verursachen.

Bei älteren Jungen kann es als Komplikation zu einer Entzündung der Hoden kommen, was gelegentlich eine spätere Unfruchtbarkeit be­dingt. Der einzig wirksame Schutz gegen Mumps ist die Impfung, die auch eine Hirnhautentzündung vermeiden kann.

Wenn Sie sich für eine Impfung entscheiden, ist sie in Kombination zu empfehlen (Masern-Mumps-Röteln). Ein Arztbesuch sollte vor allem bei Schmerzen, Kopfweh und Erbrechen stattfinden.

Tags: Fieber, Impfungen, Röteln, Erbrechen, Masern, Mumps, Bauchweh, Hirnhautentzündung, Meningitis, Kinderkrankheiten

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