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Gesundheit | Unterschätzte Gefahren 26.07.2010

Mutter mit Baby

­Eine gänzliche Abstinenz vom Rauchen ist schon während der Schwangerschaft empfehlenswert, da das SID-Risiko proportional zum Zigarettenkonsum steigt und fällt.

Die Ergebnisse der Westfälischen Kindstodstudie zeigen, dass das Risiko sich bereits verdoppelt, wenn die Mutter bis zu zehn Zigaretten raucht, auch wenn das Kind normalgewichtig geboren wird. Ist das Kind bei der Geburt untergewichtig und wurden während der Schwangerschaft über zehn Zigaretten pro Tag geraucht, steigt das Risiko auf über das Zwanzigfache an.

Auch das Passivrauchen der Schwangeren lässt das SID-Risiko für das Kind proportional zum Zigarettenkonsum im Umfeld bis zum Drei- bis Vierfachen steigen. Man geht nach den Studien aus neuester Zeit davon aus, dass allein durch die Vermeidung der von Rauchen und Passivrauchen während der Schwangerschaft die SID-Zahlen um weitere dreißig Prozent gesenkt werden könnten.

Die Botschaft für Eltern muss lauten:

  • Kinder müssen in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen.
  • Jede Zigarette, die die Mutter und der Vater auch schon während der Schwangerschaft weniger rauchen, senken das SID-Risiko für ihr Kind.
  • Am besten ist, wenn die Eltern mit Beginn der Schwangerschaft das Rauchen gänzlich einstellen und sich möglichst in einer rauchfreien Umgebung aufhalten.

Tags: Rauchen, Plötzlicher Kindstod, Passivrauchen, Gefährliche Genüsse, Gesundheit, Unterschätzte Gefahren

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