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Zipperlein nach der Geburt 09.04.2010

Schwangere Frau im Bett

­Als Reaktion auf den Stress der Geburt und weil in der Schwangerschaft weniger Haare ausfallen, kommt es bei manchen Frauen zu einem mehr oder weniger starken Haarausfall.

Hinzu kommt der stark veränderte Hormonspiegel. Dieser Haarausfall kann sich über einige Monate hinziehen, hört dann aber von alleine wieder auf. Er gehört zu den ganz normalen Umstellungen nach der Geburt. Machen Sie sich also nicht allzu viele Sorgen! Schon während dieser Zeit beginnt das Haar neu zu wachsen. Bei manchen Frauen verändert sich auch die Haarstruktur und aus dünnen lockigen werden kräftige glatte Haare. Eine abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige Kost, wie sie in dieser Phase ohnehin besonders wichtig ist, unterstützt auch den Haarwuchs.

Wenn der Haarverlust besonders stark oder besonders anhaltend ist und Sie den Eindruck haben, dass es mit Schwangerschaft und Geburt allein nicht mehr zu erklären ist, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob Sie stillen oder nicht. Denn das Stillen hat – entgegen vielen Gerüchten – mit dem Haarausfall nichts zu tun.

Tags: Ernährung, Haarausfall, Zipperlein nach der Geburt

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