Musikkurse für Kinder
Beim Kinder-Musikkurs geht es nicht darum, kleine Mozarts und Beethovens heranzuziehen. Es geht vielmehr um die kindlichen Sinne. Und natürlich den Spaß am Geräusch.
Schon Säuglinge interessieren sich für Rasseln und Glöckchen und für eigentlich alles, was lärmt und Geräusche macht.In Musikkursen, oft auch “musikalische Früherziehung” genannt, wird den Kindern spielerisch ein Zugang zur Musik eröffnet. Sie entdecken verschiedene Klänge, werden oft aber auch durch optische Eindrücke angeregt und dürfen ihrerseits darauf reagieren, indem sie schreien, trommeln, trampeln und stampfen. Das macht ihnen Spaß und fördert – ganz nebenbei – auch die Konzentration.
Ziel ist es, die Kinder zu animieren, zu bestätigen und sie in ihrem natürlichen musikalischen Verhalten zu bestärken. Schnell werden Sie merken: Musik wirkt entspannend und macht glücklich. Die Kurse finden meist einmal wöchentlich für dreißig bis sechzig Minuten statt und werden in Musikschulen, von privaten Trägern und in Hebammenpraxen angeboten. Die Gruppen bestehen meist aus acht Kindern und ihren Eltern.
Was sollten Sie mitbringen? Es kann sein, dass ein Elternteil mal ein “echtes” Instrument wie eine Geige oder ein Saxophon mitbringen soll. Ansonsten reicht gute Laune.
“Im ersten Kurs, den ich mit Max besuchte, habe ich mich immer wieder über mich selbst gewundert. Noch vor wenigen Monaten leitete ich Konferenzen in meinem Büro, jetzt hüpfte ich mit den Füßen stampfend durch einen Raum. Es war paradox, aber auch sehr schön.”
Hella (34)
Artikel auf Welt.de vom 24.02.2010: Schon Neugeborene können Musik unterscheiden
Tags: Hebamme, Schreien, Erziehung, Entspannung, Spaß, Freizeit, Musikkurse, Babykurse, Entwicklung, Erfahrungsaustausch, Förderung



