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Gesundheit 10.01.2012

Kleiner Bub bei Untersuchung

­Immunabwehr gegen Komplikationsrisiken – beim Impfen gilt es, Vor- und Nachteile abzuwägen. Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert.

Viele Eltern und auch Ärzte fragen sich, wie es sich auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, wenn diese gemäß den offiziellen Impfrichtlinien immer früher und häufiger geimpft werden. Es geht dabei um wichtige Fragen von Gesundheit und Krankheit, bei denen verschiedene Weltbilder aufeinandertreffen.

Gewisse Krankheiten können zu schwerwiegenden Komplikationen füh­­ren. Impfungen tragen einen großen Teil dazu bei, vor diesen zu schützen und somit menschliches Leid zu verhindern und medizinische Kosten zu sparen. Beispielsweise konnte die sogenannte Kinderlähmung, die noch im 19. Jahrhundert Tausende Kinder zu Krüppeln werden ließ, in den westlichen Ländern durch Impfung quasi vollständig verdrängt werden. Dieser Zu­sammenhang führt bei Behörden und vielen Ärzten dazu, dass sie Impfungen mit Nachdruck empfehlen. Für eine differenzierte Beurteilung darf aber nicht nur der Nutzen einer Impfung betont werden, sondern es müssen auch die Risiken einer Impfung genügend beachtet und der Sinn einer Krankheit in Betracht gezogen werden. Bei jeder Impfung gilt es also, Nutzen und Risiko der Impfung dem Nutzen und Risiko der Krankheit gegenüberzustellen. Konsultieren Sie hier­zu Ihren Arzt oder Ihre Hebamme – gerade bei solchen Fragen ist es wichtig, vertrauensvoll miteinander zu sprechen.

Tags: Impfungen, Krankheiten, Gesundheit

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