Dammmassage zur Geburtsvorbereitung
In den letzten sechs Wochen vor der Geburt ist eine tägliche Dammmassage mit einem guten Öl empfehlenswert. Sie sorgt dafür, dass das Muskelgewebe um die Vagina herum weicher und dehnbarer wird
Mit einer Dammmassage kann möglicherweise einem Dammriss während der Geburt vorgebeugt werden. Ihre Hebamme kann Ihnen zeigen, wie es gemacht wird. Außerdem können einige natürliche Essenzen die Dammvorbereitung unterstützen. Einige Experten empfehlen den Verzehr von ein bis zwei Esslöffel geschroteten Leinsamen pro Tag (z. B. in Müsli oder Joghurt) und ab und zu einen Himbeerblättertee. Die Wirkung ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt.Des weiteren kann ein Dampfsitzbad mit Lindenblüten (eine Handvoll getrockneter Lindenblüten, z. B. aus der Apotheke oder dem Bioladen, mit einem Liter Wasser aufbrühen und dem Sitzbad beimischen) helfen, den Damm weich zu machen.
Die Massage wird am besten nach dem Bad gemacht oder nachdem Sie den Damm mit feuchtwarmen Kompressen “vorbereitet” haben. Für die Massage benutzen Sie am besten ein natürliches Öl wie Weizenkeimöl oder Mandelöl. Wenn Ihnen das ganze Programm zu aufwendig wird, können Sie die Massage natürlich auch unabhängig von Sitzbad und Kompressen machen, zum Beispiel abends im Bett, dann hält die Entspannung am längsten an.
Ab der 34./35. Schwangerschaftswoche können Sie auch täglich ca. zwei bis drei Tassen Himbeerblättertee trinken, das kann die Durchblutung im kleinen Becken verbessern bzw. steigern.
Als werdender Vater können Sie auch die Dammmassage für Ihre Frau übernehmen. Manche Hebammen empfehlen dies sogar explizit in ihren Kursen, da die Frau so am entspanntesten ist.
Tags: Dammmassage, Geburtsvorbereitung, Dammgewebe, Durchblutung, Werdende Väter, Geburt, Leinsamen, Himbeerblättertee, Lindenblüten, Mandelöl, Mein Körper, Körperliche Geburtsvorbereitung



