Lebensmittel im ersten Jahr
Der Verdauungsapparat Ihres Kindes muss nach und nach an feste Kost gewöhnt werden. Bis es mit Ihnen am Tisch mitessen kann, dauert es noch eine Weile. Auf dem Weg dahin gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.
- Alles, was Ihr Baby isst, sollte gekocht sein. Ausnahme: Obst und weiches mildes Gemüse.
- Getreide in den ersten neun Monaten als spezielle Babyflocken.
- Brot gegen Ende des ersten Jahres – am besten feingemahlenes Vollkorn.
- Kartoffeln sind nährstoffreich und gut verträglich.
- Fleisch, besonders Rind und Lamm, liefert wichtiges Eisen.
- Fisch erst gegen Ende des ersten Jahres. Er kann bei frühem Kontakt Allergien hervorrufen.
- Milch ab dem zweiten Halbjahr im Abendbrei, aber keine Rohmilch! Joghurt, Quark, Käse gegen Ende des ersten Jahres.
- Als Fett ist Rapsöl ideal, kalt gepresste Öle sind tabu. Butter liefert Vitamin D.
Kein Honig!
Was als Inbegriff des Wohlergehens gilt, ist für die Säuglingsernährung in Verruf gekommen. Honig kann in seltenen Fällen Botulismusbakterien enthalten, deren giftige Stoffwechselprodukte Babys nicht abbauen können. Es hat in diesem Zusammenhang Todesfälle gegeben. Deshalb ist Honig bis zum Ende des ersten Lebensjahres für Babys tabu – roh und erhitzt.
Babys brauchen keinen Zucker
Zucker ist ein Kohlenhydrat. In Muttermilch und Säuglingsnahrung ist Milchzucker enthalten, der schwach süßt. Zusätzlich dazu braucht Ihr Kind keinen Zucker. Er gewöhnt es nur unnötig an süßen Geschmack, greift die kleinen Zähnchen an und liefert außer Kalorien keine wertvollen Nährstoffe. Lesen Sie kritisch die Packungen von Fertigbreien durch: Saccharose (Zucker), Glukose, Dextrose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Maltose (Malzzucker) und Maltodextrin (Stärkezucker) gehören allesamt zur Zuckerfamilie und sind überflüssig.
Tags: Muttermilch, Gemüse, Obst, Eisen, Allergien, Rohkost, Zucker, Honig, Ernährung des Babys
