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Gesundheit 22.02.2012

Baby schaut

­Mit der richtigen Ernährung Ihres Kindes und der Vermeidung von Risikofaktoren aus der Umwelt leisten Sie die beste Vorsorge für Ihr Kind.

Ernährung des Kindes

Gestillte Kinder erkranken deutlich seltener an Allergien als nicht gestillte. Darum sollten Sie Ihr Kind, wenn möglich, während der ersten sechs Monate nach der Geburt ausschließlich stillen. Wenn Sie nicht so lange stillen können, geben Sie Ihrem Kind eine allergenarme Säuglingsmilch (HA-Milch; in Drogeriemärkten erhältlich). Beginnen Sie zudem erst ab dem siebten Monat mit der Zugabe von Beikost und vermeiden Sie allergene Lebensmittel in den ersten zwölf Monaten (z. B. Kuhmilch, Ei oder Fisch). Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres keine Erdnüsse, Nüsse oder Mandeln isst.

Weitere Informationen zum Thema “Allergieprävention” finden Sie unter Ernährung des Kindes.

Risikofaktoren aus der Umwelt

Risikofaktoren aus der Umwelt sind unter anderem Rauch, Staub und irritierende Stoffe wie Duft- und Farbstoffe, ätherische Öle und Emulgatoren. Halten Sie sich darum an folgende wichtige Regeln:
*Rauchen Sie nicht in der Wohnung.
*Halten Sie die Wohnung möglichst staub- bzw. allergenarm.
*Vermeiden Sie bei der sachgerechten Hautpflege Ihres Kindes irritierende Stoffe.
*Aber übertreiben Sie es nicht mit der Hygiene, verzichten Sie beispielsweise beim Saubermachen im Haushalt auf Desinfektionsmittel – der Kontakt mit einem gewissen Grad an Dreck ist auch wichtig für die Entwicklung des Immunsystems.

Tags: Ernährung, Rauchen, Stillen, Beikost, Allergien, Hautpflege, Allergieprävention, Vorsorge, Gesundheit

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